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wer ist "das Stahlstadt-Kollektiv" eigentlich ?
 
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Infos zu den einzelnen Fanclubs und Organisationen beim Kollektiv

An dieser Stelle gibts Infos zu den Fanclubs und Organisationen, welche das Stahlstadt-Kollektiv bilden und tatkräftig unterstützen.

Beginnen wollen wir mit dem ältesten noch aktiven Fanclub der Szene:

Linzer Stahlfront'91

Im November 1991 gründeten 4 langjährige Blau-Weiße den Fanclub, der rasch auf eine Mitgliederzahl von 25-30 Mann anwuchs. Danach war man die nächsten Jahre DER Aktivposten im Fanblock, bis man schön langsam eine jüngere Partie heranführte, da man auch mit dem aufkommenden Ultrastyle nicht soviel anfangen konnte.

Ein Meilenstein war auch sicherlich die Anmietung der Fanbude, einem Anlaufpunkt für jedermann im Zentrum von Linz, wo einige feine Feste gefeiert wurden. Auch im benachbarten Ausland machte man sich langsam einen Namen, primär durch die Teilnahme bei div. Fanclubturnieren, wo man Freundschaften schloss die bis dato halten. Auch selbst organisierte man mittlerweile mit grossem Erfolg 3 Turniere.

Heute findet man die Stahlfront'91 natürlich immer noch im engeren Kreise des Fanblocks, obwohl man mehr mit Routine als mit Aktionen glänzt.

Mehr Infos zum Fanclub findet ihr hier: http://members.liwest.at/muehlberger/LSTF_91/

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in unserem zweiten Teil wollen wir euch die - für lange Zeit - treibende Kraft im Block vorstellen:


Die Linzer Pyromanen von 1999

Die Linzer Pyromanen von 1999 sind ein loser Zusammenschluß von Anhängern unseres Fc Blau Weiss Linz. Während es Anfangs eigentlich eine große Clique war, welche nicht nur gemeinsam zum Fußball ging, sondern auch ihre Freizeit und die Abendgestaltung miteinander verbrachte, brachten einige spätere Mitglieder auch bei uns den „Ultra“ Gedanken ins Spiel. Während vor allem die älteren Mitglieder damit recht wenig anfangen konnten gründeten die Jüngeren den „aLPtraum“, eine junge Ultrasektion, welche aber nicht sehr von Erfolg gekrönt war.

In diesen Jahren und davor gingen einige hervorhebenswerte Aktionen auf unser Konto. Die erste große Choreo, die im Linzer Donauparkstadion zu sehen war sei hier als Beispiel genannt. Diese wurde für den damals wie heute sehr beliebten Samir Hasanovic durchgeführt.

Weiters war man an der Gründung des „Stahlstadt Kollektivs“ federführend beteiligt und hilft auch heute noch gerne, wenn Not am Mann ist.
Auch für die derzeit größte Ultragruppierung in blau, den „Linzer Blauhelmen“ konnte man unserer Meinung nach eine gute Starthilfe sein und ein kleiner Teil der rasanten Entwicklung geht wohl auch auf unser konto, ohne jetzt natürlich die leistung der verantwortlichen Helme hier schmälern zu wollen.

Eine Fanfreundschaft besteht zu den Stuttgarter Kickers, welche nun schon beinahe eine Fußballerische Ewigkeit währt und auch weiter äusserst intensiv gepflegt wird. Sehr gute Kontakte pflegen wir auch zu den „Mauritius Oilers“ aus Zwickau, welche den dortigen FSV unterstützen. Erwähnenswert auch noch die Fans von Jahn Regensburg, mit denen man auch schon das eine oder andere Bier genoß.

Politisch stehen wir weder rechts noch links noch in der mitte. Jedem unserer Mitglieder steht es frei zu denken wie er will.

Derzeit sind unsere Mitglieder eigentlich bei jeder Aktion des Kollektivs mit Rat und Tat zur stelle, sei es nun bei der Herstellung von Choreos, dem sammeln von Spenden oder anderen Aktivitäten.

Die Anzahl der Mitglieder kann eigentlich nicht so genau bestimmt werden. Es gibt keinen Mitgliedsbeitrag und auch keine Listen. Den Kern würden wir aber mindestens 20 und weniger als 40 beziffern. Je nach Anlass und Gegner kann der „Dunstkreis“ diese Zahl aber auch schon mal verdoppeln.

Das Kollektiv darf hier noch anmerken, dass die Linzer Pyromanen 1999 über keinen Internetauftritt verfügen, was deren Konsequenz unterstreicht und sie noch eine Spur symphatischer macht (Wenn gleich die Jungs das sicher nicht hören wollen). Weite Infos zu den LP'99 gibts daher ausschließlich im Block oder ihr schreibt an info@stahlstadt-kollektiv.at , wir leiten dann die Fragen gerne weiter.

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Im dritten Teil, möchten wir euch heute die derzeit wohl aktivste und bekannteste Gruppe in der Blau-Weißen Fanszene etwas näherbringen:

Die Linzer Blauhelme'03

Die Gründung:

Es ist Sommer 2003, und unser Verein - der Fc Blau Weiß Linz - wird souveräner Meister der Regionalliga Mitte (dritte Liga in Österreich). Nur noch 2 Relagationsspiele gegen Bad Bleiberg trennen uns von der Rückkehr in den Profi-Fußball, und nach dem klaren 0:2 Auswärtssieg im Hinspiel sieht auch alles nach einem großen Triumph in blau-weiß aus. Doch es kommt alles anders:

Das Rückspiel in Linz wird äußerst fragwürdig - es tauchten im Nachhinein auch immer wieder Manipulationsgerüchte auf - mit 4:2 verloren und aufgrund der Auswärtstorregel bleiben wir in Liga 3.

Danach war es uns ein Anliegen zu zeigen, dass bei unserem SKV auch in solchen Situationen die Anhänger nicht davon laufen - und der Grundstein für unsere Gruppe war gelegt (offizielles Gründungsdatum ist Mittwoch der 16.Juni 2003). Aktuell zählen wir jetzt 31 Mitglieder.


Die Entwicklung:

Nach der Überwindung diverser Anfangsschwierigkeiten und ein paar Kinderkrankheiten etablierten wir uns schnell in der königsblauen Fanszene, und erarbeiteten uns auch den damit einhergehenden Respekt. Unser Ziel war und ist es, unseren Verein bestmöglich zu unterstützen - optisch wie akustisch.

Zu den anderen Gruppen unseres Vereins haben wir ein sehr gutes Verhältnis. Seit Jänner 2005 gibt es auch eine Art Fan(club)dachverband - das "Stahlstadt Kollektiv" - bei dem sich jeder Fan, der sich aktiv in der Szene engagieren will, anschließen kann. Natürlich sind auch wir hier mit von der Partie.



Politik:

Wir Blauhelme verstehen uns als klar antirassistisch und sind der Meinung, dass Fragen über Religion, Kultur oder Nationalität eines Fussballspielers (Menschen) völlig belanglos sind.

Weiters ist zu sagen, dass es unserer Meinung nach auch unmöglich ist als Fanclub "unpolitisch" zu sein, da auch Statements wie "gegen den modernen Fußball", "gegen Repression und Polizeiwillkür", etc - welche wir gänzlich mit tragen - Politik sind.



Freundschaften:

In den letzten Jahren entwickelten sich Kontakte zu Leuten verschiedenster Vereine. Besonders hervor zu heben sind hierbei jedoch die Jungs und Mädels der Ultras Regensburg sowie der Blauen Bomber Stuttgart.


Mitglied werden:

Hinsichtlich der Mitgliederstruktur gab es im Jänner 2009 eine grössere Umstrukturierung. Hierbei stellte sich due Frage, wie man den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiter gehen und die Gruppe zusätzlich auch noch verbessern könnte. Des Weiteren wollten wir auch das Thema angehen, dass uns immer mehr Leute ansprechen dass sie gerne Mitglied unserer Gruppe werden möchten – nicht alle jedoch auch wirklich aktiv sein wollen. Die beste Lösung für die genannten Punkte haben wir unserer Ansicht nach nun in einer doch relativ umfassenden Umstrukturierung der Gruppe gefunden. Die wichtigste Änderung in diesem Zusammenhang ist sicherlich jene, dass unsere Gruppe seit diesem Zeitpunkt quasi aus zwei „Bereichen“ bestehen wird. Die aktiv(st)en Mitglieder sind demnach ab sofort im „Blauhelme Innercircle“ zu finden, während all jene die nicht die nötige Zeit oder Lust haben sich regelmäßige in Gruppenaktivitäten einzubringen (weiterhin) „normale“ Blauhelme sind/ bleiben.
Wir erhoffen uns durch diese Maßnahme zum einen eine weitere Motivationssteigerung unserer wirklich aktiven Members, zum anderen möchten wir so aber auch neuen Leuten den Einstieg in unsere Gruppe erleichtern und dazu auch jenen Leuten die gerne Mitglied werden möchten aber von Vornherein sagen nicht aktiv sein zu wollen eine Mitgliedschaft bieten können.

Alles weitere zur Mitgliedschaft und sonstige Infos findet ihr auf deren Homepage unter dem Punkt "Mitglied werden": http://www.linzer-blauhelme.at/



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Teil vier unserer "Vorstellungsrunde". Ein relativ junger Fanclub (Stammtisch), mit vielen, sehr bekannten Gesichtern aus der Szene:

Stammtisch SKV-NEVERFORGET

Früher waren die meisten von uns Mitglieder bei der Linzer Stahlfront 91, weil wir aber alle nicht jünger werden und wir auch nicht mehr direkt im Fanblock "mitmischen" wollten, reifte langsam in uns die Überlegung uns etwas "ruhigeres" zu suchen. Am 22. August 2008, beschlossen wir bei der Heimfahrt, nach der 2:3 Niederlage gegen den FC Kärnten die Gründung eines Stammtisches. Da früher unsere ganze Aufmerksamkeit dem SK VÖEST Linz galt, den ja gewisse Herren, wie leider hinlänglich bekannt ist, ausgelöscht haben und wir ja auch schon länger ein Transparent mit der Aufschrift: "SK VÖEST LINZ NEVER FORGET" mit uns führten und bei den Auswärtsspielen überall aufhängten, war der Name schnell gefunden!

Wir machen in unregelmäßigen Abständen Stammtische, Kegelabende und haben auch vor ein Dartturnier zu veranstalten.

Wer bei uns dabei sein will, muß mindestens 2, der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

Spiele des SK VÖEST LINZ gesehen haben

Mitgliedschaft oder Dauerkarte beim FC Blau Weiss Linz haben

bei mehr als 10 Spielen des FC Blau Weiss Linz anwesend gewesen sein

AUSNAHME: wer als BW-Spieler ein VÖEST Logo tätowiert hat, wird sofort als Ehrenmitglied aufgenommen !!!

derzeitiger Mitgliederstand: 22 und ein Ehrenmitglied: DAVID WIMLEITNER

Alles weitere über uns findet ihr hier: http://www.skv-neverforget.at/

 

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Im fünften Teil dürfen wir euch einen eher kleineren Fanclub näherbringen, der nichts desto trotz eine tragende Rolle im Stahlstadt-Kollektiv spielt:

Blau Weiße Urtypen

Den Fanclub mit diesem Namen gibt es seit 2003. Dieser Name ist eine Ableitung des Hobby-Fußballklubs "Linzer Urtypen". Zuvor war der Fanclub mehr oder weniger als “Fanclub Gaumberg” oder in weiterer Folge als „Fanclub Gaumberg/Froschberg“ bereits im Gugl-Oval bekannt. Durch den erweiterten Freundeskreis im und um das Donauparkstadion , beschloss man eben im Jahr 2003 dem ganzen einen einheitlichen Namen zu geben. Die Urtypen sind ein eher kleiner Fanclub und haben 7 Mitglieder und weitere Jungs in ihrem Dunstkreis.

Politik hat für die gesamten Mitglieder am Fußballplatz nichts zu suchen! Deshalb distanziert man sich auch von politisch motivierten Aktionen im Fanblock.

Seit es den Blau Weißen Dachverband "Stahlstadt Kollektiv" gibt, ist es nun auch für die Urtypen leichter sich bei diversen Aktivitäten einzubringen. Damit gibt es die Möglichkeit aktiv mitzuwirken.

Mit dem so genannten Ultragedanken haben die Urtypen im Großen und Ganzen nichts am Hut.

Heute findet man die Blau Weißen Urtypen im Sektor 6. Nichtsdestotrotz gibt es sehr gute Kontakte zur gesamten Blau Weißen Fanszene.

Infos rund um die Urtypen: http://bw-fanclub.at.tf/

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Im sechsten Teil da gehts um eine weitere, 2003 gegründete Gruppe. Aber lest selbst:

Stahlstadtkinder 03

Nach den Wirren um den verpassten Aufstieg in die Erste Liga gegründet, stellten die Stahlstadtkinder ein Auffangbecken für die linksalternative Jugend im Fanblock dar. So konnten sie stolz den Punker-Anteil bis heute über den von ihnen selbst geforderten 85% halten.

Den Anspruch eine Ultra Gruppierung zu sein, wie es zu jener Zeit üblich war, wollten sie jedoch nicht stellen. Ziel war es abseits des Mainstreams zu arbeiten und wie es sich für linkslinke Hauptplatz Zecken gehörte alles abzulehnen was nach Establishment roch.

Doch neben dem „gegen die Leitkultur sein“ wurde auch mehr oder weniger fleißig daran gearbeitet den Blau Weißen Fanblock mitzugestalten. Nach dem ersten gemeinsamen Hallenturnier bei den späteren Freunden von Nordpol Innsbruck wurde die gesammelte Erfahrung genutzt um selbst ein Fanturnier auf die Beine zu stellen.

Im Sommer 2004 ging diese Veranstaltung auf der Don Bosco Pfarrwiese mit Beteiligung aller damals aktiven BlauWeißen Fanclubs und den Freunden aus Innsbruck über die Bühne. Mit großem finanziellen Verlust, dafür wurde der Pfarrer glorreich mit seinem eigenen Schnaps unter den Tisch gesoffen.

Doch irgendwie schlich sich der Schlendrian ein und die Beteiligung der Mitglieder schwand gen null. Ein letzter Versuch den Fanclub durch die Fusion mit den Königsblauen Linzern unter dem gemeinsamen Namen Fraktion Linz wieder aufleben zu lassen scheiterte 2005 kläglich und die Mitglieder der Stahlstadtkinder lösten Ihren Fanclub auf.

Einige Zeit verging ehe sich die Stahlstadtkinder durch das gemeinsame Filmprojekt „Die Saison 06/07“ offiziell wieder reaktivierten und sich seither aktiv als Gruppe in die Geschehnisse des Fanblocks einbrachten.

Die Gründung der ARGE ToR geschah unter großer Mitarbeit ihrerseits, was in Folge neue Tätigkeitsfelder für sie Aufwarf. So sind sie bis heute Federführend an der Radiosendung BlauCrowd FM auf Radio FRO, der Fernsehsendung BC TV auf Dorf TV und eine fixe Größe im Vorstand der ARGE ToR bzw. in deren Party-Organisationsteam.

Die Stahlstadtkinder sehen sich als eine Freundesclique die sich nicht unbedingt als Fangruppe in Szene setzen muss, jedoch durch die Arbeit in der ARGE ToR trotzdem sehr aktiv den Blau Weißen Fanblock mitgestaltet.

hier geht´s zur webseite der stahlstadtkinder: http://www.stahlstadtkinder.at.tf/

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Heute dürfen wir euch eine weitere Organisation vorstellen, die von mehreren Fanclubs und zahlreichen Fans unterstützt wird:

Die ARGE ToR!

Der Begriff "ARGE ToR!" steht für "Arbeitsgemeinschaft Tribüne ohne Rassismus!".

Gegründet wurde die ARGE von Mitgliedern namhafter FC Blau Weiß Linz-Fanclubs wie auch von fanclublosen Personen. Wir nehmen uns zur Aufgabe, die Tradition unter den blau weißen Fans und AnhängerInnen - sich für einen antirassistischen Block einzusetzen - weiter zu denken und zu leben. Mit unserem Engagement wollen wir Zeichen setzen und in jedem Fall engagiertes Auftreten gegen Rassismus fördern und unterstützen.
Unsere Initiative ist grundsätzlich integrativ und offen gegenüber allen, auch fanclublosen AnhängerInnen des FC Blau Weiß Linz, die sich mit unserem Anliegen identifizieren können. Sich gemeinsam im Stadion gegen Rassismus einzusetzen soll in unserer offenen Arbeitsgemeinschaft ganz klar abseits von Parteipolitik oder Fanclubinteressen durch Kommunikation und Beteiligung in unterschiedlicher Form ermöglicht werden.
ARGE ToR! – Arbeitsgemeinschaft Tribüne ohne Rassismus - Manifest
Aufgrund loser Gespräche und Ideen unterschiedlicher Gruppen und Leute aus verschiedenen Fanclubs wurde die "ARGE ToR!" (Tribüne ohne Rassismus) ins Leben gerufen.

Bereits Mitte der Neunzigerjahre nahmen Fans des damaligen FC Linz mit Ihrem Engagement österreichweit eine Vorreiterrolle im Kampf gegen den Rassismus ein. Die "ARGE ToR!" nimmt sich zur Aufgabe, diese Tradition unter den blau weißen Fans weiter zu denken und zu leben. Die Bestrebungen und Bemühungen in einzelnen, unterschiedlichen Fanclubs hinsichtlich dem gleichen Gedanken sollen nun gebündelt werden.
Die Initiative ist grundsätzlich integrativ und offen gegenüber allen, auch fanclublosen AnhängerInnen des FC Blau Weiß Linz, die sich mit dem Anliegen der ARGE identifizieren können. Dabei gilt es, Zeichen zu setzen – egal ob nun mit einer aktiven Beteiligung bei der Plattform oder durch Zeigen von Zivilcourage. In jedem Fall soll engagiertes Auftreten gegen Rassismus gefördert und unterstützt werden.

Die Atmosphäre im Donauparkstadion ist einzigartig. Eine Einzigartigkeit, die weiter forciert werden soll und die auf der Leidenschaft auf den Rängen basiert. Diese soll auch in Zukunft frei ausgelebt werden können. Allerdings hört Leidenschaft dort auf, wo Rassismus beginnt.

Rassistisches Gedankengut – sei es nur als eindeutig zuordenbarer Kleidungscode – hat weder bei Heim- noch bei Auswärtsspielen etwas verloren. Hierbei handelt es sich eben um keine beliebige Meinung, sondern schlichtweg um ein Verbrechen. Gegen Rassismus zu sein sollte deshalb jenseits politischer Kategorien eine Selbstverständlichkeit sein. Die Tatsache, dass jemand Blau Weiß ist, reicht keinesfalls aus, um über fremdenfeindliche Entgleisungen hinweg zu sehen – was im Übrigen auch dem offiziellen Standpunkt des FC BW Linz entspricht.

Sich gemeinsam im Stadion gegen Rassismus einzusetzen soll in der offenen Arbeitsgemeinschaft ganz klar abseits von Parteipolitik oder Fanclubinteressen durch Kommunikation und Beteiligung in unterschiedlicher Form ermöglicht werden.

Infos gibts unter:

www.arge-tor.org

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